

Rauchfrei – Raucherentwöhnung durch Hypnose
Das Rauchen aufzugeben, erfordert zwei zentrale Schritte:
1. den Entschluss zum Nichtrauchen zu fassen
2. diesen Entschluss in die Tat umzusetzen
Obwohl Rauchen erwiesenermaßen die Gesundheit auf vielfältige Weise schädigt und zum vorzeitigen Tode führen kann, und trotz des verbreiteten Wissens um diese gesundheitlichen Risiken, führt dies relativ selten zu dem Entschluss, das Rauchen aufzugeben. Mehr noch: selbst bereits vorhandene Gesundheitsschäden erleichtern nur bei manchen Rauchern die Entscheidung zur Raucherentwöhnung - also ihren Nikotinkonsum zu reduzieren bzw. ganz einzustellen.
Die Gründe für dieses Zögern zur Raucherentwöhnung sind vielfältig, von Person zu Person sehr verschieden: Es ist nicht der richtige Zeitpunkt, Rauchen gehört zum eigenen Selbstbild oder/und Rauchen wird mit zahlreichen positiven Aspekten in Verbindung gebracht – es ermöglicht, Stress leichter zu ertragen bzw. zu bewältigen, eine Gewichtszunahme zu vermeiden, hilft gegen Langeweile und Einsamkeit, fördert das Selbstvertrauen, unterstreicht den Genuss von Kaffee oder Alkohol, fördert ein gemütliches Zusammensein u.a..
Den rationalen Argumenten, die für den Verzicht auf Zigaretten sprechen und für eine Raucherentwöhnung, steht somit eine Reihe eher emotionaler Faktoren gegenüber, die für das Weiterrauchen sprechen und die letztlich einen starken Antrieb des Rauchverhaltens darstellen.
Um den Entschluss zur Raucherentwöhnung und damit zur Nikotinabstinenz fassen zu können, ist es deshalb für die meisten Raucher notwendig, dem antizipierten Verlust der positiven Aspekte des Rauchens alternative emotionale Gründe für das Nichtrauchen entgegenzusetzen – sich beispielsweise weniger gestresst, dafür entspannter zu fühlen, leistungsfähiger zu sein, sich unabhängiger zu fühlen und mehr soziale Anerkennung zu erfahren.
Der Entschluss, das Rauchen aufgeben zu wollen oder zu müssen, führt jedoch häufig noch nicht zur Nikotinabstinenz oder -reduktion. Die Erfolgsrate spontaner Entschlüsse (z.B. zum Jahreswechsel) liegt bei ca. 3%; die Erfolgsrate gängiger Raucherentwöhnungsprogramme bei ca. 25%. Diese eher mäßige Erfolgsquote ist nicht nur auf die mit dem Rauchen assoziierten Vorteile, sondern u.a. auch auf die unangenehmen Entzugserscheinungen, auf die zwar abnehmende, doch nach wie vor vorhandene soziale Akzeptanz des Rauchens und auf die leichte Zugänglichkeit zu Zigaretten zurückzuführen.
Der Vergleich verschiedener Vorgehensweisen bei der Raucherentwöhnung ergab, dass die Wahrscheinlichkeit, das Rauchen aufzugeben, mit der sog. Schluss-Punkt-Methode (sofortiges Aufhören mit dem Rauchen) für die meisten Raucher eher zum Erfolg führt als eine langsame Reduktion der täglichen Zigarettenmenge.
Was ist Hypnose?Der Begriff „Hypnose“ kennzeichnet einerseits einen Zustand, in welchem ein Klient sich in einer mehr oder weniger tiefen Trance befindet (hypnotische Trance), zum anderen beschreibt er eine Methode, um diesen Zustand einzuleiten.
Hypnose ist ein sehr altes Heilverfahren, welches in der auf Milton Erickson zurückgehenden modernen Hypnotherapie zur Behandlung somatischer, psychosomatischer und psychischer Probleme erfolgreich angewendet wird.
Hypnotische Trance beschreibt einen Zustand zielgerichteter, fokussierter Aufmerksamkeit nach innen. Mittels hypnotischer Trance können u.a. Ressourcen und Fähigkeiten mobilisiert werden, die dem bewussten Verstand wenig oder gar nicht zugänglich sind und welche zielgerichtet für einen konstruktiveren Umgang mit problematischen Verhaltens- und Erlebensweisen zur Verfügung gestellt werden können.
Hypnose im Rahmen der RaucherentwöhnungRaucherentwöhnung erfordert ein auf die rauchende Person individuell zugeschnittenes Vorgehen, weil das Rauchverhalten jeweils aus persönlichen Gründen entwickelt wurde und aufrechterhalten wird.
In der Hypnotherapie werden mittels vielfältiger hypnotischer Techniken die Tendenzen einer Person entwickelt und gestärkt, die für die Aufgabe des Rauchens sprechen und es erleichtern. Demgegenüber werden die Motive, die das Weiterrauchen fördern, geschwächt.
Zentrale Bestandteile der Raucherentwöhnung sind zum einen die Einbeziehung des Bezugsystems des Klienten, zum anderen die Rückfallprophylaxe.
So wird das Rauchverhalten nicht als ein isoliertes Phänomen betrachtet, vielmehr wird die Bedeutsamkeit des Rauchens im Rahmen der sozialen Beziehungsstruktur des Rauchers in die Raucherentwöhnung mit einbezogen. Bei der Rückfallprophylaxe erlebt der Klient in Trance die Situation, die für ihn die schwierigste Rückfallgefahr darstellt, ohne jedoch dabei zur Zigarette greifen zu müssen. Hierdurch werden in der Trance Abwehrkräfte entwickelt, welche dem Klienten dann in einer real auftretenden problematischen Situation zur Verfügung stehen, um nicht rückfällig zu werden.
Bisherige Forschungsbefunde und Erfahrungen zeigen, dass einmalige Hypnose Behandlungen, die in einer ritualisierten Weise durchgeführt und somit wenig auf die spezifische Situation und Person des Klienten zugeschnitten sind, keine höheren Erfolgsraten aufweisen als gängige Programme zur Raucherentwöhnung. Erfolgversprechender sind vielmehr die Durchführung mehrerer Sitzungen und ein individuelles Vorgehen.
Weiterhin zeigt sich, dass bei Gewohnheitsrauchern, die häufig in der Adoleszenz mit dem Rauchen angefangen haben und bei denen der Aspekt des Geselligkeitsrauchens im Vordergrund steht, ein bis drei Sitzungen ausreichend sind, um das Rauchen langfristig aufzugeben. Im Unterschied hierzu benötigen Raucher, bei denen das Rauchen zur Kompensation bzw. Reduktion anderer Beschwerden dient, eine höhere Anzahl an Hypnosesitzungen. Die Therapie gestaltet sich bei dieser Klientel als komplexer und erfordert über das zielgerichtete Vorgehen der Raucherentwöhnung hinaus auch die Auseinandersetzung und Behandlung der Symptome, welche durch das Rauchen kompensiert werden sollen.Diese Strategie wird von unserer Klinik verfolgt: Sollten Sie Interesse haben mit uns an den oben genannten Zielen auch im Rahmen anderer Erkrankungen und Behinderungen zu arbeiten, könnte die Behandlung und Arbeit in unserer Klinik angegangen werden.
Zugangswege zur Rehabilitationsbehandlung über folgende Kostenträger
· Gesetzliche Krankenversicherung,
· Rentenversicherung,
· Private Krankenkassen
übernehmen die Kosten für eine Behandlung im Hause.
Vor Aufnahme im Hause muss im Regelfall eine Kostenübernahmeerklärung des Kostenträgers vorliegen. Die Kostenübernahme muss vom Patienten beim zuständigen Kostenträger beantragt werden. Hierbei sind die niedergelassenen ärztlichen Kollegen (Hausarzt, Internist , Orthopäde, Psychologe, Neurologe), die die ambulante Betreuung gewährleistet haben, mit einzubinden.
Ihr Team der Wicker Klinik / Wirbelsäulenklinik Bad Homburg
Chefarzt-Sekretariat der Inneren Medizin
Frau Kublick
Telefon 06172 103-347
Fax 06172 103-377
E-Mail kublick@wickerklinik.de

Chefarzt Herr Dr. Lehmann-Leo
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Aktualisiert am 18.08.2011