

Erkrankungen am Knie entstehen sehr häufig als Folge von Verschleiß oder zurückliegenden Verletzungen bzw. Entzündungen von Gelenken (Gonarthrose). Das heute weit verbreitete Übergewicht belastet zusätzlich das gewichttragende Kniegelenk. Zusätzlich ist sehr häufig eine erbliche Komponente erkennbar. Viele Patienten gehören zu sog. „Arthrosefamilien“
Gonarthrose: SymptomatikÜber mehrere Jahre entwickeln sich zunehmend Knieschmerzen mit Ausstrahlung in den Unterschenkel und Oberschenkel, die den Patienten stark beeinträchtigen.
Hinzu tritt eine stark eingeschränkte Mobilität mit erheblichem Hilfebedarf der Umgebung und Familie durch die eingeschränkte Gehstrecke. Durch diese Symptomatik entsteht ein Verlust an Gehvermögen, Ganggeschick und Muskulatur. In der Regel entsteht sozialer Rückzug. Da es sich um einen schleichenden Prozess handelt, wird der soziale Rückzug häufig kaum wahrgenommen. Diese Defizite müssen durch Therapie wieder ausgeglichen werden.
Diagnostik bei Gonarthrose
Wir können folgende diagnostischen Maßnahmen in unserer Wicker Klinik Bad Homburg anbieten:
Therapieverfahren bei Gonarthrose
Besonderheiten im Hause bei Gonarthrose
Die Rehabilitation von Patienten mit Gonarthrose kann mit allen akzeptierten und gesicherten Verfahren in unserer Wicker Klinik Bad Homburg durchgeführt werden. Die Taunus Therme in Bad Homburg wird in die Therapie mit einbezogen. Die Therapieziele sind Schmerzreduktion, Verbesserung des Ganggeschicks, Verlängerung der Gehstrecke, Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit, Aufbau der häufig reduzierten stabilisierenden Muskulatur. Wiedergewinnung der Alltagintegration und sozialen, familiären Kompetenz.
Bad Homburg als reizvoller und gepflegter zentral erreichbarer Standort am Taunus sichert neben Erholungsmöglichkeiten auch die Versorgung mit Einkaufsgütern des alltäglichen und gehobenen Bedarfs und fördert damit die soziale Reintegration.
Viele Patienten erleben eine deutliche Einschränkung ihrer Mobilität. Sie sind auf Pflegeleistungen angewiesen. Bei vielen Betroffenen kann durch eine rechtzeitige rehabilitative Behandlung das Erfordernis von Pflege im häuslichen Niveau oder im Altenheim verhindert werden. Häufig schafft eine eventuell nicht erfolgreiche rehabilitative Behandlung Klarheit über das Erfordernis nur noch mit einer Operation das Problem Gonarthrose beheben zu können. Viele Patienten mit Gonarthrose zögern aber eine erforderliche Operation zu lange heraus.
Ein wichtige Aufgabe des Gesundheitssystems, aber auch unserer Klinik, wird es sein, durch rechtzeitige intensive aktive Therapie des Bewegungssystems - aber auch der möglicherweise parallel gegebenen seelischen und beruflichen Störungen - dem Patienten nachhaltig zu helfen.
Eine immer größere Bedeutung wird auch der ambulante und teilstationäre Zugang von Patienten zu den Therapieressourcen einer qualifizierten Klinik wie der Wicker Klinik Bad Homburg bekommen.
Dies ist in besonderen Fällen bei Patienten der Rentenversicherung und Krankenversicherung nach Antrag und Bewilligung durch den Leistungsträger möglich.
Zugangswege zur Rehabilitation bei Gonarthrose (Anschlussrehabilitation, Anschlussheilverfahren, „Kur“)
übernehmen die Kosten für eine Behandlung im Hause.
Vor Aufnahme im Hause muss im Regelfall eine Kostenübernahmeerklärung des Kostenträgers vorliegen. Die Kostenübernahme muss beim zuständigen Kostenträger beantragt werden. Hierbei sind die niedergelassenen ärztlichen Kollegen (Orthopäden, Unfallchirurgen, Hausärzte, Fachärzte für Physikalische Medizin und Rehabilitation), die die ambulante Betreuung gewährleistet haben, mit einzubinden.
Ihr Team der Wicker Klinik / Wirbelsäulenklinik Bad Homburg
Chefarzt-Sekretariat der Inneren Medizin
Frau Kublick
Telefon 06172 103-347
Fax 06172 103-377
E-Mail kublick@wickerklinik.de

Chefarzt Herr Dr. Lehmann-Leo
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Aktualisiert am 18.08.2011